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Posts

Mit sauberen Schuhen am Ende der 15

Liebe Menschen, dies ist der letzte Eintrag für dieses Jahr. Ich wähle die Form des Videos und proklamiere: Das Glück der anderen ist egal. IHML T.

Befehl zur Entlassung

So denn: Es ist Sonntag Abend. Ich tippe jetzt schon mal, weil ab morgen vormittag erneut 3 Tage Songarbeit anstehen. In Halle. Und ich bin nach so einem Songtag meistens nicht mehr in der Lage Zeilen der Vernunft, Zunft oder Unvernunft zu droppen.  Jetzt bin ich angenehmerweise auch schon schläfrig und wollte an dieser Stelle auf ein paar Events hinweisen, die neben Jesus Geburtstag noch anstehen: Am 28.12. spiele ich ein paar Songs in Soloform im Noch Besser Leben zu Leipzig im Vorprogramm der Band Zin . Ich werd Songs premierieren. Heisst das so? Mir egal. Ich schaff' mir ne eigene Sprache. Das ist etwas, dass ich halbwegs kann im Gegensatz zu anderen Sachen, die mir Herzkneifen verursachen. Einer der Songs heisst: "Der Grosse Spass". War auch mal als Albumtitel im Game. Der Arbeitstitel lautet aber nach wie vor: IHML. Was nach wie vor für "Ich Hasse Mein Leben" steht.  Alternativ könnte es heißen: "Ich hab mich lieb", was mich an ...

Die musikalische Ausgabe aka Unverantwortliche Hass Hymne

Aus dem Loch im Boden, dort wo der Strom herkommt, steigt Verwesungsgeruch auf. Jemand hat sich zum Sterben unter das Holzpodest zurückgezogen. Doch da ich Strom dringender brauche als Düfte ignoriere ich das, genau so gut oder schlecht, wie ich die anderen Dinge, die mich fertig machen irgnoriere. Bis zu dem Tag an dem ich komplett ausraste oder mich auflöse. Oder mich selbst zum Sterben unter das Podest zurückziehe. Noch ist es nicht soweit und ich wollte euch, da ich ja Musiker bin, in diesem Blogpost ein paar musikalische Entdeckungen näher bringen. 1. Marylin Manson: Irresponsible Hate Anthem (Demo) Auf YT gibt's die kompletten Demos zu Mansons bester Platte "Antichrist Superstar". Ich hab schon öfter über sie geredet. Ich mag sie sehr. Enthält neben "Beautiful People" und dem oben erwähnten Song noch einige Kracher. Es ist ziemlich interessant zu hören, das an manchen noch ziemlich geschraubt wurde und manche fast 1:1 übernommen wurden. Da...

Gedanken einer Krokette die mit Armut kokettiert

Ich sang mal völlig naiv in einem Song: "Was bleibt mir anderes übrige, als mit meiner Armut anzugeben?". Der Song hieß "Goldjunge" und wenn ich heute, ein paar Monde später darüber sinniere, denke ich: Ja, es bleibt mir schon etwas anderes übrig, als damit anzugeben. Zum Beispiel: mich nach oben zu arbeiten oder nach oben zu bonden, James Bonden.  Ich komme darauf, weil ich vor zwei Tagen mit zwei sehr netten und galant meine Scheuigkeit übersehenden Artgenossinnen über die Reste eines Flohmarkts schlenderte. Ich war recht benommen, da ich Antibiotikas auf einen nur mit einem Softbaked-Cookie-gefüllten Magen zu mir nahm, bevor es hinaus in die Kälte ging.  Während ich also auf diesen Flohmarktresten rumstand, gekleidet in saubere Secondhand-Klamotten und die verschiedenen Menschen betrachtete, wie sie sich durch die Berge aus Kleidung, Büchern, in Heftern gesammelten Ausschnitten aus Jagdzeitschriften und Elektroresten wühlten, wurde mir klar: ich bin hier...

Betonherz Winterfest

Die titelgebenden Worte las ich im Penny-Markt, wo auch ich, ja sogar ich, immer nach Treuepunkten gefragt werde. Nicht immer, aber manchmal, obwohl ich mich doch meist gleich gebe und verhalte. Eventuell liegt es am Fettigkeitsgrad meiner Haare oder der Länge meiner Bartstoppeln oder an meinem allgemeinen Fertigkeitsgrad, nach dem die Verkaufskraft (Was für ein WORT! Entmenschlichung der Tätigkeit, bzw. Entmenschlichung der Person hinter der Dienstleistung). meine Treuepunktwürdigkeit bemisst. Wie auch immer, hier das kleine Fragment mit dem Titel Betonherz Winterfest, für euch, liebe Leserschaft, für euch liebe Kräfte des Verkaufs und für euch meine lieben Treuepunkte: Betonherz Winterfest Betonherz winterfest Freiheit ein Schild Das den Körper vor Pfeilen nicht schützt Grenzen gelten für die Schwächsten Waren und wir  Zirkulieren frei Staat ist kaum zu legitimieren Nur noch zu behaupten Kennst du die Tabus und Codes Der Psychopharmakologen? Sie s...

Arbeitsschutz in Frost- und Forstwirtschaft

Forever in my life - gerade und immer noch mein Lieblingssong von Prinz. Nicht so wegen dem Text, eher die Musik ist es, die mich in Verzückung zucken lässt. Die Legende sagt, der Violette saß im Studio als ein plötzlicher Kälteeinbruch dafür sorgte, dass seine Maschinen im Studio mit weniger Strom liefen. Daher der düstere Klang. Ist ne tolle Story, aber wirklich?  Zum ersten Mal in meinem Life allerdings und hier Knüpfe ich die Überschneidung, dachte ich gestern beim Betrachten des Schnees der vom Himmel fiel: ich will, dass wieder Sommer ist. Direkt nach ca. 20 Sekunden Schneestarren. Das gab's noch nie im Tee Vee Kopf. Woran's liegt. Wer weiß... Doch bevor ich länger Naturschauspiele mysterisiere, stürze ich mich in den nächsten Mythos, auch bekannt als neue Songs. Ich weiß, und ich schreib es nicht zum ersten Mal, ihr fragt euch alle und manche fragen auch mich: "Wann kommt denn die neue Platte?" Oder auch gut: "Ach, die Band gibt's noch?"...

Nachlässigkeit

Sehr geehrte Menschlein, ich bitte um ein kollektives Sorrey für meine Nachlässigkeit ins Sachen Blog. Vielleicht aber war es ganz gut, letzte Woche nichts zu schreiben, denn es würde doch angesichts der jüngsten Ereignisse in die Bedeutungslosigkeit versinken. Vielleicht. Am Freitag hing ich des Abends zufällig im Netz und hab die ersten vagen Meldungen zu den Vorfällen in Paris mitbekommen, die sich ja dann relativ schnell über Nacht zu konkreten Problemen materialsierten. Und seit dem habe ich darüber nachgedacht, ob ich mich zu dem Thema äußere. Schon am Samstag Abend, als ich mit 206 bei der GEKO-Festivität in der Heilandskirche spielte, wollte ich eigentlich nix dazu sagen, hab mich dann aber am Ende der Show doch selbst dazu hingerissen. Das was ich sagte, war aber scheinbar nicht zu verstehen. Ich sollte mich nicht zu sehr gegen meine Bedürfnisse sperren, sondern ihnen nachgehen. Deshalb hier nun also ein Fragment, dass ich Freitag Nachts in mei...