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Auswärts bei Rising's

Heute bin ich mal Auswärts zu finden auf: Rising Reissig's Blog Der Klick führt euch ins Glück. Dort habe ich einen Antwortbeitrag gepostet, der sich mit Urin in Zeiten des Kapitalismus auseinandersetzt. Lest auch die anderen Artikel. Es lohnt sich. Nächte Woche dann wieder wie gewohnt hier an dieser Stellö. Timm.

Sleaford vs. Slevogt

Ich war da. Hier ist der Beweis! Sleaford Mods in Leipzig. Das war sehr gut. Paul Weller meets The Fall. Specail K's Freundin Franny gleichzeitig Macherin des Ranchfestes , zu dem ihr alle erscheinen solltet, meinte nach der Show: "Und nächstes Jahr dann o2 Arena." Das wäre gut. Oder besser. In einer besseren Welt. Da wäre das so. Alles weitere könnt ihr in der Juli Ausgabe der netten kleinen Gazette Standort.West lesen. Weiter nach Plan: am Donnerstag spielte ich im Karl-Heine Hot Dog Laden, ohne einen solchen (in vegetarischer Form) verzehrt zu haben. Ich kam nicht dazu. Dafür habe ich den American-Way of Liederspielen kennengelernt. Vor Lauf-Publikum zu spielen, ist schon anders als auf einer richtigen Bühne. Zumal ich dort ca. 2,50m über dem Boden performte. Nicht, weil ich so arrogant bin oder aus vegetarisch bedingtem Eisenmangel die Erdanziehungskraft überwunden habe. Nein, die haben da eine pitorreseke Bühne über dem Tresen.  Da saß ich und stamp...

Alles wird zu Geld gemacht

Was hab ich letzte Woche geschrieben? Leipzig ist scheisse. Stimmt immer noch. Aber das ist natürlich eine sehr beschränkte Aussage. In manchen Ecken stinkt die Stadt nicht.  Zum Beispiel dort, wo 206 am Samstag mit Fun Fare und Candelilla ein Konzert gegeben haben. Das war sehr gut. DANKE!  Nach dem Soundcheck bin ich nochmal kurz nach Hause. Es hatte geregnet und ich hatte das Gefühl, das meine Sinne extrem geschärft waren, denn ich hörte und sah anders. Da kam Tangomusik aus einem offenen Fenster und in der Garageneinfahrt darunter posierten kleine Jungs gangstermässig. Es wirkte so, als tanzten sie zu diesem Tango. Auf dem kleinen Weg kurz vor meiner Villa habe ich dann Warnungen vor Chemtrails gelesen. Die hatte jemand mit Kreide auf den Boden geschrieben.  Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, entstand meine verschärfte Wahrnehmung vielleicht auch durch die Restbestandteile der Chemtrails, die durch den Regen auf die Erde fielen. Grübel...grübel.  ...

Game of Dröhns

Hallo und Guten Tag. Ich begrüße diese neue Woche mit leichtem Schmerz in den Unterarmen. Sie kommen nicht davon, dass mir ein Idiot/Psychopath, der sich selbst für einen Ritter hielt, die Handgelenke brechen und mich heiraten wollte, weil ich die Königin bin. Nein, das nicht. Denn ich bin ja keine Königin .  Sie kommen von verzweifelten 14 Liegestützen die ich am Sonntag Vormittag gemacht habe. Als ich beim zehnten war, war ich schon leicht überrascht. Dann Nummer 11, 12, 13. Und dann habe ich noch nen vierzehnten gemacht, um die Böse 13 zu überwinden. Den bösen Ritter gibt es wirklich und ihr solltet ihn meiden. Denn auch diese Geschichte ist wahr. Und bald wird es so sein, dass keine Frau mehr allein durch Plagwitz/Lindenau reiten kann ohne von Rittern angegriffen zu werden. Ich wusste es schon immer und meine das todernst: LEIPZIG IST SCHEISSE. Und wird immer BESCHISSENER. So wie jede andere Stadt in der Menschen leben. Aber jeder kann was dagegen machen. Und...

Böse Tür - Gute Tür

Carina sagte einen sehr weisen Satz heute: Es gibt immer zwei Türen. Eine führt ins Positive. Die andere ins Negative. Jeder entscheidet selbst, durch welche er geht. Jederzeit. Und jederzeitt, bedeute: es wird immer wieder Türen geben. Metaphysiche, metallene, solche aus Tränen, solche aus Freuden. Es stehen ein paar Konzerte an. Ich pack euch hier die Poster hin: 06.06. Peissnitzhaus Festival, Halle 13.06. H&M, Leipzig mit Candelilla und Fun Far  Am 18.06. spiel ich das eine oder andere Lied im Hot Dog Shop der Beardbrothers mit Baby J an den Keyboards. Und am 04.07. gehts zu Connies und Frannies Ranchfest nach Röblingen    Wir sehen uns dort. In bester Absicht und mit Schlüsseln zu den Türen, Apathosaurus PYT.

Mit schrägem Kopf durch die Landschaft rasen

Hui, schon wieder Montag.  Es kommt mir gar nicht so vor.  Aber der Kalender sagt es. Und der hat immer recht. Heute werde ich mir endlich den Windradpathos vom Leib schreiben: Ich bin achtundzwanzig Und komm' aus einer Zeit In der es möglich war Durch die Lande  das Land zu reisen Und wenn der Blick dann schweifte Über Felder und die Schlote Von Chemie-Fabriken Buna, Leuna, Bitterfeld War'n da keine Windräder Zwischen hier und Horizont Heute kann ich reisen Nicht weiter als schon damals Denn es war nicht DDR Es war'n die Neunziger Jahre Cola, Fanta, Sprite Wenn nicht sogar später Alles war erlaubt Und den meisten war's egal Heute wenn ich reise Hamburg, Wolfsburg, Leipzig Sehe ich Räder drehen Und sie bringen guten Strom Oder beruhigt die Rotation  Nur unsere Angst Der Natur und auch der Zukunft Nicht  alles zu versauen? Ich fühle die Hypnose Der Rotoren tausendfach Wiege n mich im Frohs...

Fernseher verkaufen vs. Billo Buffalo Bill

Ich hatte keinen Bock gestern. Und auch ein paar andere Dinge zu tun.  Ich habe einen Fernseher verkauft. Und die Kommunkationsebene beim Handel ist eine andere als bei Gitarren. Es wird keine Anrede benötigt. Lediglich vollständige Sätze wie: "Angebot: 60Euro" oder: "70Euro wenn sie ihn bringen!!!!(sic)" Echt. Am Ende dann: " Straßenbahn geht nicht. Paunsdorf." Ich hab den Fernseher dann an jemand anders verkauft, der ihn direkt abgeholt hat. Für weniger. Passt zu meinem Baustellen-Song "Ohne was zu geben" Zentrale Frage: Wäre alles besser, wenn die Reichen ärmer wären, ohne was zu geben. Und wenn die Armen reicher werden, ohne was zu nehmen. Wäre dann alles besser? Vielleicht. Aber es ist ein TV-Utopie. TV steht in diesem Zusammenhang für Timm Völker (das bin ich).  Und tatsächlich auch mal eine Utopie obwohl ich doch laut dem grossen Schwiegerrocker-Atlas eher der Gattung "Dystoposaurus" zugeordnet werde. Doch ich v...