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Pandemonia 52 - Wo immer blaue Tränen steigen

Stetig wenn ich die Platte "Midnight Love" von Marvin Gaye auflege, habe ich das Verlangen sie per Pitch etwas langsamer zu machen. Vor allem das erste Stück klingt so unglaublich schnell. Eine Frage, die ich mir in dem Zusammenhang häufig stelle: Rührt das Verlangen nach Geschwindigkeitsreduzierung daran, dass der Song zu schnell oder meine Wahrnehmung zu langsam ist? Und woher rührt zweiteres? Unter Stress erscheint mir häufig alles schneller. Rührt vielleicht aus der Erfahrung von Überforderung, Ermüdung und Stress die Entstehung und Huldigung der "Way Slow" Bewegung? Wer sich dafür interessiert, checkt mal dies hier aus. Ich schwelgte vor einigen Jahren way deep darin: Uncle TNUC · SPIROS: A Mix Song For You Was ging in der Nacht? Ich war mal wieder in einem AJZ oder ähnlichem unterwegs auf einer Party. Wie immer ohne zu wissen, was ich dort soll. Im Gedränge in Gängen zwischen grünen Wänden von Schmutz und halb abgerissenen Tapeten bedeckt, wies...

Pandemonia 51 - Hörstück: Radio One Is There Anybody Out There

Heute mal audiotronisch. Ich habe zum ersten Mal für ein Hörstück meine Stimme erhoben. Es handelt sich um dieses hier aus der Feder von Patrice Lipeb: Viel Freude beim Hören. TV

Pandemonia 50 - Fast geschafft/Nicht

Jetzt hätte ich es fast nicht geschafft, vor 0Uhr noch was rauszuhauen. Könnt ihr euch vorstellen, dass ich seit heute morgen 10Uhr tippen wollte, es auch mehrmals aussprach, aber bis jetzt nicht geschafft habe? Unglaublich aber wahr. Und das trotz der Zeit, von der gerade überall die Rede ist. Was mich heute den ganzen Tag umtrieb neben einem Lied, war die Tatsache, dass ich mich gegen meine eigenen Konsumzwang wehren musste. Ich sah am Freitag zufällig eine "Sendung mit der Maus" über die Nachkriegsjahre und erkannte, dass der Moderator Camper anhatte. Ich weiß noch, dass er Armin heißt und er hatte eine rote Nase. Jedenfalls hatte er schwarze Wildleder-Campers-Desertboots an und ich dachte mir, solche könnte ich mir auch mal holen. Also schnell auf kleinanzeigen.e... geschaut. Ja, die App ist wieder auf dem Telefon und auch verschiedene Angebote gefunden. Eins dann am Sonntag ausgesucht, schnell geschrieben, ungeduldig gewartet. Die Ungeduld tritt ja bei mir schon nach 10...

Pandemonia 49 - Roter Wein und Eierkuchen

Ich habe gestern den Film "Midsommar" gesehen, wahrhaft eindrücklicher Horror der neuen Schule, S der Metaller erlärte mir dazu vor einiger Zeit und zu meinem Erstaunen, dass dieser Film und diese "Schule" oder diesen Stil ausmacht, dass man als Zuschauer permanent im Unklaren darüber gelassen wird, ob es sich bei dem Erzählten und von den Figuren Erlebtem um Nachwirkungen psychischer Traumata handelt oder doch übersinnlichen Phänomenen zwischen Satan, Heidenkult und Schlotterstein.  Diese Anspannung, der auch ich unterlag, resultierte an mir beobachtet daraus, dass ich zwischen den genannten Polen "psychisches Phänomen" und "paranormaler Aktivität" hin und her schwankte, bei den innerlichen Erklärungsversuchen während es betrachtens. Objektiv gesehen könnte man auch sagen, in diesen Filmen bleibt ein Schockmoment im Sinne des "Jump-Scares" nahezu vollständig aus. Statt dessen und das stelle ich hier mal zur Dikussion ist die ganze...

Pandemoia 48 - Kopf ab/Gnade

In dem Zimmer, dass ich gestern malerte fand heute Nacht eine Party statt. Wie sich heraus stellte, befand es sich im 6 Stock eines alten Gebäudes mit Blick über eine Stadt. Nachdem ich alle Etagen hochgestiegen war, fand ich mich in Mitten bekannter und unbekannter Leute, die lässig und unbeteiligt wirkend ihre Körper zur Musik schwangen oder auch nicht. So wie souveräne Leute das zu Beginn von Parties eben machen. Erstmal abchecken und ja nicht zu euphorisiert wirken. Unter diesen Menschen war eine Gruppe mir bekannter junger Männer, die sich auf einer Decke oder Matratze sitzend, den Raum mit Coolness dominierend unterhielten. Ich erfuhr, dass zwei von ihnen sich mit Prostitution ihr Geld verdienen und darüber mit einer Souveränität sprachen, die mich noch mehr beeindruckte. Am Ende so sehr, dass ich mir auf der Feier überflüssig vorkam und ohne etwas getrunken zu haben in den Morgenstunden die Party verließ, als ich durch die Haustür trat, sah ich links von dem Gebäude eine Wiese ...

Pandemonia 47 - Lautstärkeregler abbrechen

In einem leeren Raum mit ochsenrotem Boden steht eine Alu-Leiter. Ich streiche die Wände mit weißer Farbe. Aus einem schwarzen Radio kommt Musik, die meine Aufmerksamkeit erregt. Ich erkenne die Perkussionsfigur des Haupthemas aus "Terminator 2" unnd freue mich, dass die Radiosender ihr Programm auf das aktuelle Weltgeschehen umstellen. Beim Niederschreiben fällt mir auf, dass die "Terminator"-Thematik über ein T-Shirt in meine Traumwelt gelangte. Denn als ich durch die Sraßen flanierte, sah ich einen Mann eine Sparkasse betreten, der das Logo von "Skynet" auf seinem schwarzen T-Shirt trug. Dies ist das KI-System aus dem Film, dass letztlich für die Machtübernahme durch die Maschinen und damit das Ende der Menschen beginnen ließ.  Davor sah ich einen anderen Mann vor einer anderen Sparkasse sitzen, der mit Hilfe eines Teleskopstabs mit Magnetspitze und einem Multitool versuchte eine Münze zu angeln. Sie war in die Spalte zwischen zwei Gehwegplatte...

Pandemonia 46 - Unter einer Höhle liegen

Ich war in einer modifizierten Wohnung meiner Eltern, ich kam von einem Konzert nach Hause, dass ich gegen 1Uhr Nachts nüchtern verließ. Die Sonne schien in mein Zimmer, dass einen Erker hatte. An der rechten Wand stand ein Schreibtisch, links, stand ein Bett, auf dem ich saß. Ich konnte von dem Zimmer über Wanddruchbrüche in eine anderes Zimmer schauen, wo an einem Tisch Nick Cave saß, in einigem Abstand sah ich meine Mutter, die mit ihm etwas Besprach. Dann teilte NC Spielkarten aus und sagte, dass dies ein 52-Karten spiel sei, bei dem von Anfang an alle Karten auf alle Spieler verteilt werden.  Mit einer Geste, die darauf schließen ließ, dass er dieses Spiel schon öfter gespielt hat, warf er mir meinen Kartenstapel durch den Raum. Ich schaute die Karten an und realsierte, dass ich nicht wusste, wie diese Art von Poker funktioniert. NC begann in lockerer Manier seine Karten vor sich auf dem Tisch in verschiedene Gruppen zu ordnen. Nach Farben und zahlen. Ich sah 10er Schell-...